Gemeinde Limbach

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Aktuelle Meldungen zum Coronavirus - Stand: 04.05.2021, 17.00 Uhr

Mit Wirkung vom 30. April 2021 sind Schulen und Kindergärten wegen der Überschreitung der Inzidenz von 165 im Landkreis geschlossen. Ausnahmen bestehen z.B. für Abschulklassen. Den genauen Wortlaut entnehmen Sie bitte nachfolgender öffentlichen Bekanntmachung des Landkreises:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Bund hat mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzte bundesweit einheitliche Regelungen erlassen. Ziel ist es weiter, die Zahl der Neuinfektionen wieder so deutlich zu reduzieren, dass es den Gesundheitsämtern möglich wird, Infektionsketten möglichst vollständig identifizieren und unterbrechen zu können und so die Zahl der Erkrankten weiter zu senken. Unten angeführt finden Sie die aktuell geltenden Regelungen in einer Übersicht als PDF-Dokument, soweit Sie vom Land auf dem Verordnungswege erlassen wurden. Das Thema „Impfen“ finden Sie ebenfalls unten angefügt. Zunehmend Bedeutung gewinnt das Testen. Dazu unten ebenfalls die uns bekannten, aktuellen Regelungen. Außerdem haben wir für Sie seit dem 26. April ein eigenes Schnelltestangebot - herzlichen Dank dem DRK-Ortverein Limbach für die Durchführung der Tests.
Ich appelliere an Sie, sich an die geltenden Vorgaben zu halten, damit es tatsächlich gelingt, die Zahlen deutlich zu senken. Das gelingt uns nur gemeinsam.
Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise. Auftretende Fragen rund um das Virus und seine Folgen beantwortet wei­ter das Bürgertelefon beim Land­ratsamt. Gleich nachfolgend finden Sie auch Handlungsanleitungen für den Fall, dass Sie positiv getestet wurden.
Bleiben Sie gesund!

Herzlichst
Ihr

Thorsten Weber
Bürgermeister


Nachfolgend finden Sie Handlungsanleitungen für den Fall, dass Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden und Informationen zum Impfen in Leichter Sprache:

 

Im nachfolgenden PDF-Dokument finden Sie eine Übersicht über die aktuell geltenden Regelungen:

 

Weiteres im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19:

Ausführliche Informationen:
Bitte informieren Sie sich über die geltenden Regelungen und Maßnahmen. Die neue Corona-Verordnung finden Sie auf der Seite der Landesregierung unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Denken Sie dran:
Soweit Sie sich aus triftigen Gründen außerhalb ihrer eigenen Wohnung aufhalten müssen, ist weiterhin, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Es gilt in verschiedenen Bereichen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung.

Helfen Sie mit!
Bitte tragen Sie mit einem verantwortungsbewussten Verhalten zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei. Durch Einhaltung der AHAL-Regeln (Abstand + Hygiene + (medizinische) Alltagsmaske) plus Lüften und Nutzen der Corona-Warn-App kann jede und jeder Einzelne maßgeblich zur Verringerung des Infektionsrisikos beitragen. Reduzieren Sie Ihre persönlichen Kontakte auf ein Minimum und verzichten Sie auf private Reisen sowie Ausflüge zu touristischen Zielen.
 
Impfen
Das Kommunale Impfzentrum (KIZ) im Obertorzentrum ist betriebsbereit. Weitere Informationen zum KIZ ersehen Sie bitte auf der Homepage: https://www.neckar-odenwald-kreis.de/Service/Coronavirus+AKTUELLE+ INFORMATIONEN+und +FALLZAHLEN/Kreisimpfzentrum.html
Seit Mitte April sind Impfungen auch über die jeweiligen Hausärzte möglich. Bitte informieren Sie sich zur dortigen Registrierung und zum Anmeldeverfahren direkt bei Ihrem Arzt.

Rathaus für den Besucherverkehr im Wege der Terminvereinbarung wieder geöffnet
Das Rathaus ist zu den üblichen Öffnungszeiten wieder geöffnet. Termine können telefonisch oder direkt im Internet vereinbart werden. Folgen Sie im Internet bitte dem Link, der Ihnen beim Start der Homepage angezeigt wird. Der Zutritt zum Rathaus ist nur mit einer medizinischen oder dem FFP2-Standard entsprechenden Mund- und Nasenbedeckung möglich. Der Eingang befindet auf der Seite des Parkplatzes. Auch im Rathaus ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen Sie auch weiter telefonisch direkt über die jeweilige Durchwahl oder per E-Mail mit der persönlichen Mailadresse. Durchwahlnummern und Mailadressen finden Sie auf dieser Homepage.
 
Versorgungs- und Unterstützungsangebote für Bürgerinnen und Bürger
Für Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht selbst versorgen können und auch keine sonstige Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe oder den Rückgriff auf Angehörige haben, gibt es aktuell noch folgende Angebote:
 
1. Ehrenamtliche Einkaufsaktion mit Rolf vor Ort in Krumbach:
Ab sofort können Bestellungen täglich direkt im Geschäft unter 06287/1030 aufgege­ben werden. Die Auslieferung erfolgt donnerstags und samstags am Vormittag. Die Helfer klingeln und stellen die Ware vor der Türe ab.
2. Angebote des Pflegedienst "Daheim Leben": Das Team des Limbacher Pflegediens­tes "Daheim Leben" bietet an, in den täglichen Touren gerne ehrenamtliche Arztbesu­che zu machen, um dort Rezepte für dringlich benötigte Medikamente zu holen. Diese Medikamente werden dann bei den Apotheken abgeholt und nach Hause geliefert. Der Dienst pflegt und hilft auch weiter bei der Haushaltsführung. Kontakt per Telefon: 06287 784 9888.
3. Heidersbacher Jugend beginnt wieder mit dem Einkaufsservice. Für Bestellungen oder Anfragen sind sie wie folgt zu erreichen: Kevin Lutz 0174 6092268, Kevin-Lutz99@web.de. Linus Bopp 01522 4371880, linus.bopp(@)icloud.com, Pascal Neubig 01525 6983021, Pascal.Neubig00(@)gmail.com.
4. Die DRK-Kreisverbände Buchen und Mosbach sammeln Hilfsangebote und Hilfegesuche im Neckar-Odenwald-Kreis. Wir koordinieren kostenfrei alle Angebote und Hilferufe im Landkreis. Wir bieten einen Lebensmittelbringdienst und Hilfe in aktuellen Krisen. Service-Hotline: 06281 5222-35; Mail: hilfe(@)drk-buchen.de, Montag bis Samstag von 8:00-16:00 Uhr.
Durch die erheblichen Einschränkungen der Kontaktmöglichkeiten sieht sich der ehrenamtliche Fahrdienst veranlasst, den Fahrdienstbetrieb bis auf Weiteres einzustellen. Wann der Fahrdienst seine Arbeit wiederaufnehmen wird, ist aus heutiger Sicht nicht verlässlich zu bestimmen.
 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt weiter und zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021:
Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
Es gelten strengere betriebliche Arbeitsschutzregelungen für Abstände und Mund-Nasen-Schutz:
Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen.
Beim Thema Homeoffice geht es um Büroarbeiten oder vergleichbare Tätigkeiten bei denen das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht werden soll, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe dem entgegensprechen. Die Prüfung der betrieblichen Möglichkeiten obliegt vorrangig dem Arbeitgeber. Wenn sich mehrere Personen nicht nur kurzzeitig in einem Raum aufhalten, sind pro Person mindestens zehn Quadratmeter vorzusehen oder alternative Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Zudem hat der Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder Atemschutzmasken zur Verfügung zu stellen, wenn sich in einem Raum mehr als eine Person pro zehn Quadratmetern länger aufhält, der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder bei Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß, z.B. weil sehr laut gesprochen werden muss.

Testungen der Arbeitgeber
Arbeitgeber sind über die bisherigen Regelungen hinaus dazu verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten. Das Angebot ist grundsätzlich mindestens 1-mal pro Woche zu machen. Für besonders gefährdete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tätigkeitsbedingt häufige Kundenkontakte haben oder körpernahe Dienstleistungen ausführen, mindestens 2-mal pro Woche. Auch Beschäftigte, die vom Arbeitgeber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, müssen 2-mal pro Woche ein Testangebot erhalten. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber.
Folgenden Beschäftigten hat der Arbeitgeber mindestens zwei Tests pro Kalenderwoche in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten:
1. den Beschäftigten, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht
sind,
2. den Beschäftigten, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung
des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
3. den Beschäftigten in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt
zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
4. den Beschäftigten, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen
Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen, und
5. den Beschäftigten, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.
Nachweise über die Beschaffung von Tests nach Absatz 1 und Absatz 2 oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren.“
Die Annahme des Testangebots ist freiwillig.
Zusätzlich zu den Teststellen oder Testzentren nach § 6 Abs. 1 Coronavirus-Testverordnung (Nr. 1) können nun auch Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Testungen der Beschäftigten (Nr. 2), Dienstleistungsanbieter im Rahmen der Inanspruchnahme durch die jeweiligen Kundinnen / Kunden oder Patientinnen / Patienten (Nr. 3) oder eine Schule oder Kindertageseinrichtungen für die besuchenden Schülerinnen und Schüler sowie das dort beschäftigte Personal (Nr. 4) Bescheinigungen über das negative Ergebnis eines COVID-19-Schnelltests ausstellen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Test durch fachkundige oder in der Anwendung der jeweiligen eingesetzten Tests geschulte Personen vorgenommen wird. Über das negative Ergebnis von Selbsttests kann ein Nachweis ausgestellt werden, sofern ein geeigneter Beschäftigter oder ein geeigneter Dritter die Probeentnahme überwacht und das Ergebnis bescheinigt.  Die Ausstellung eines Nachweises über das negative Testergebnis entgegen der Regelung des § 4a Abs. 1 Corona-VO ist allerdings eine Ordnungswidrigkeit.
Durch diese Änderung ist es möglich, dass die in Betrieben und Schulen / Kitas durchgeführten Tests auch zur Nutzung von Angeboten, bei denen der Zutritt an ein Negativtest geknüpft ist, eingesetzt werden können.
Alle weiteren Regelungen, die in der Arbeitsschutzverordnung festgehalten sind, wie z.B. die Regelungen zum Homeoffice werden bis zum 30. Juni 2021 beibehalten und verlängert.
Weiterführende Informationen stellt das Bundesarbeitsministerium im Internet unter: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html zur Verfügung.
 
Testangebot der Gemeinde Limbach in Kooperation mit dem DKR-Ortsverein Limbach
Am 26. April  startete das freiwillige Schnelltestangebot im Feuerwehrhaus in Limbach. Das freiwillige Schnelltestangebot, das bestehenden Angebote bei Apotheken und Ärzten ergänzt, besteht bis auf weiteres fort. Testtage sind, auch an Feiertagen, die Montage und die Donnerstage. Der Testzeitraum beträgt immer zwei Stunden von 18.00 Uhr – 20.00 Uhr. Die Wahrnehmung des Testtermins ist nur mit einer medizinischen Mund- und Nasenbedeckung möglich. Die Ausstellung einer Testbescheinigung ist bei Bedarf möglich.
Für die Abnahme des kostenlosen Tests ist zwingend eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese können Sie online über unsere Homepage www.limbach.de (direkt über das sich öffnende Fenster bei „Schnelltestzentrum Terminvereinbarung online“) oder telefonisch unter 06287 9200-0 vornehmen.
Anmelden kann sich weiter jede Bürgerin und jeder Bürger aus den sieben Ortsteilen der Gemeinde Limbach für wöchentlich maximal einen Test. Wir benötigen Ihre vollständige Adresse, Ihre Telefonnummer und möglichst auch eine E-Mail-Adresse.
Getestet wird vom DRK-Ortsverein Limbach mit einem Antigen-Schnelltest im Nasenbereich. Achtung: Die Schnelltests sind ausdrücklich nur für Menschen ohne Covid-Symptome gedacht. Sollten Sie typische Covid-19-Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Geschmacksverlust o.ä. haben, ist ein PCR-Test (Labortest) notwendig. In solchen Fällen kann das freiwillige Testangebot ausdrücklich nicht genutzt werden. Ein negatives Ergebnis im Rahmen des Antigentest-Schnelltests schließt eine Infektion nicht völlig aus. Sie können trotzdem unbemerkt infiziert und infektiös sein. Daher beachten Sie auch trotz eines negativen Testergebnisses weiter die Abstands- und Hygieneregeln und tragen Sie weiterhin eine medizinische Mund-/Nasenbedeckung.
Sollte Ihr Test positiv ausfallen: Die meisten Ergebnisse von Antigen-Tests sind korrekt, aber nicht so zuverlässig wie bei einem PCR-Test. Ein positiver Schnelltest ist ein Verdacht auf eine Infektion, aber ausdrücklich keine Diagnose. Deswegen muss ein positiver Schnelltest durch einen PCR-Test überprüft werden. Dieser muss unverzüglich, spätestens am nächsten Werktag, gemacht werden. Einen Termin für einen PCR-Test kann man in den Arztpraxen durchführen lassen.
Ein positiver Schnelltest bedeutet für Sie auch, dass Sie und alle, die mit Ihnen im selben Haushalt leben, sofort Quarantäne einhalten müssen, bis ein PCR-Ergebnis vorliegt. Ist die PCR-Testung ebenfalls positiv, setzt sich die Quarantäne fort. Bei einem negativen PCR-Test ist sie automatisch beendet. Wir sind darüber hinaus verpflichtet, dem Gesundheitsamt positive Testergebnisse namentlich zu melden. Die Quarantänepflicht entfällt grundsätzlich bei vollständig geimpften Personen. Von dieser Ausnahme gibt es wiederum Rückausnahmen:
Genesene Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn bei der infizierten Kontaktperson eine besorgniserregende Virusvariante (außer der Variante B.1.1.7) festgestellt wurde. Sind die genesenen Personen allerdings von derselben besorgniserregenden Virusvariante genesen, greift die Ausnahme wieder.
Genesene und geimpfte Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn sie typische Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten.
Übrigens - ohne das große ehrenamtliche Engagement unseres DRK-Ortsvereins Limbach würde es ein solches Angebot nicht geben. Anders als andere Kommunen können wir nicht auf hauptamtlich tätige Personen zurückgreifen und sind auf den Sachverstand und die Einsatzbereitschaft unseres DRK-Ortsvereins ausdrücklich angewiesen. Auf die Frauen und Männer dort, sei es bei der Schnelleinsatztruppe in Notfällen, bei regelmäßigen Blutspendediensten oder jetzt beim Schnelltestangebot ist einfach immer Verlass. Dafür allen Engagierten ein herzliches Vergeltsgott!

Alters- und Ehejubiläen
Von persönlichen Besuchen bei Alters- und Ehejubiläen werde ich zunächst und zumin­dest bis auf weiteres absehen und Ihnen mit einem Brief gratulieren. Ihre Gesundheit hat für mich oberste Priorität!

Standesamtliche Eheschließungen
Bis auf weiteres wird die Anzahl der Gäste bei standesamtlichen Trauungen im Trau­zimmer auf i.d.R. max. 8 Personen (einschl. Brautpaar) beschränkt, wovon Kinder der Eheschließenden und der Standesbeamte/in nicht mitzählen).

Generelle Verhaltensweisen
Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen im öffentlichen Personen­verkehr, an Bahn- und Bussteigen, in Flughafengebäuden, in den Verkaufsräumen von Ladengeschäften und allgemein in Einkaufszentren, in den Arztpraxen und allen in § 3 CoronaVO weiter aufgeführten Einrichtungen eine nicht-medizinische Alltagsmaske o­der eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Beim praktischen Fahr- (Boots- und Flug-) unterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt nun ebenfalls eine Masken­pflicht. 
Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies nun in der Regel durch ärztliche Bescheinigung nachweisen.
Im öffentlichen Raum muss ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden, sofern nicht die Einhaltung des Mindestabstands im Einzelfall un­zumutbar, dessen Unterschreitung aus besonderen Gründen erforderlich oder durch Schutzmaßnahmen ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet ist. Auch darüber hinaus wird der vorgenannte Abstand weiter dringend empfohlen.
Das eigene Infektionsrisiko kann generell weiter durch häufiges Händewaschen verrin­gert werden. Zudem sollte man zum Schutz anderer nicht in die Hände, sondern in die Armbeugen niesen und gebrauchte Einmaltaschentücher schnell entsorgen. 
Im Falle von grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Atemwegsprobleme) bzw. einem begründeten Verdachtsfall kontaktieren Sie Ihren Hausarzt per Telefon. Meiden Sie unbedingt den Kontakt zu anderen Personen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Gehen Sie nicht selbständig in die Zentrale Notaufnahme der Kliniken, sondern wen­den Sie sich zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt oder an das Bürgertelefon des Landratsamtes. Vermeiden Sie generell Menschenansammlungen.
Für Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) z.B. Seniorenheime wird angeordnet, dass sie Personen nach einem Krankenhausaufenthalt nur dann (wieder) aufnehmen dürfen, wenn ein negatives Testergebnis auf den SARS-CoV-2-Virus vorliegt, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Als Testergebnis in diesem Sinne wird auch ein PoC-Antigen-Test anerkannt.

Ausschank und Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit:
Der Ausschank und Konsum von Alkohol ist auf von den zuständigen Behörden festgelegten Verkehrs- und Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten und zu bestimmten Zeiten, verboten. Die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken ist nur in verschlossenen Behältnissen erlaubt.

 
Einreise:
Die neue Quarantäneverordnung für Einreisen (Corona VO EQ), die Bundesverordnung, für Einreisen aus ausländischen Risikogebieten regelt u.a. folgendes: Unverändert haben Einreisende sich grundsätzlich für 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen, und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, das in diesem Zeitraum Risikogebiet im Sinne der Corona VO EQT war oder noch ist, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben. Sie müssen sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort absondern. Die Möglichkeit der sogenannten Freitestung nach 5 Tagen ist hier möglich, d.h. mit einem negativen PCR-Corona-Test endet die Quarantäne. Für 10 Tage ohne die Möglichkeit der Freitestung sind Einreisende in Quarantäne, die aus einem Hochinzidenzgebiet einreisen.
Ab sofort gilt darüber hinaus:

  • Aufgrund des Auftretens neuer besorgniserregender Virusvarianten (wie zum Beispiel P.1), ist es erforderlich, die bislang bereits vorgesehene Ausnahme von der Quarantänepflicht für genesene Personen künftig nicht mehr auf die Einreise aus Virusvarianten-Gebieten zu erstrecken.
  • Bei der Einreise aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten besteht keine Pflicht zur Quarantäne, wenn der ärztliche Nachweis erbracht werden kann, dass höchstens sechs Monate vor Einreise eine Infektion mit dem Coronavirus bestand oder eine vor mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung nachgewiesen wird.
    Bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten müssen sich somit auch geimpfte Personen in Quarantäne begeben, bei denen die Infektion mit bestimmte Virusvarianten zu einer geringeren Wirkung des Impfschutzes führen könnte.

Und speziell für Flugreisen gilt:
Seit dem 30. März 2021 müssen grundsätzlich alle Personen, die auf dem Luftweg nach Deutschland reisen, vor Reiseantritt ein negatives Covid-19-Testergebnis vorweisen. Dies gilt unabhängig von dem Land, aus dem die Einreise erfolgt. Ausgenommen sind Personen unter sechs Jahren sowie die Crews der Flugzeuge. Das negative Testergebnis muss vor Abflug der Airline vorgelegt werden. Die Tests müssen bei den zuständigen Teststellen im Ausland und dürfen frühestens 48 Stunden vor der Einreise nach Deutschland erfolgen (Zeitpunkt der Abstrichnahme). In Ländern, in denen ein Test auf diesem Weg nicht möglich ist, können Airlines die Tests durchführen oder von Dritten durchführen lassen. Es werden grundsätzlich Verfahren der Nukleinsäureamplifikationstechnik (PCR, LAMP, TMA) und Antigentests anerkannt. Antigen-Schnelltests werden anerkannt, wenn sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen. Antikörper-Tests werden nicht anerkannt. Das Testergebnis ist für mindestens zehn Tage nach Einreise aufzubewahren und auf Anforderung den zuständigen Behörden vorzuweisen.
Falls Personen einreisen, die in den letzten drei Monaten eine Covid-Infektion hatten, müssen diese nicht in Quarantäne, falls sie es durch einen negativen PR-Test bestätigen.
Die erfassten Personen sind verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise die für sie zuständige Behörde, das Ordnungsamt in der Gemeinde, zu kontaktieren und auf das Vorliegen einer Einreise hinzuweisen. Die Verpflichtung ist durch eine digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de zu erfüllen. Darauf wird nochmal hingewiesen, da die Meldung über das Portal sich wohl noch nicht so herumgesprochen hat. Ferner gilt nun, dass entweder 48 Stunden vor der Einreise bzw. direkt nach der Einreise eine Testung durchzuführen ist (Zwei-Test-Strategie) und die Beendigung der Absonderung frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise möglich ist, wenn eine Person über ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit Corona-virus auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt, und sie dieses innerhalb von zehn Tage nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Anders bei Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland oder der Republik Südafrika aufgehalten haben: Sie sind nach bundesrechtlichen Regelungen bei Einreise ohne Ausnahme der Quarantäne zur Vorlage eines negativen Testergebnisses verpflichtet. Weiterhin sind einige Ausnahmen von der Absonderung vorgesehen, die Sie bitte der Homepage: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/ entnehmen. Für notwendige Reisen und Pendler sind detaillierte Ausnahmen, gerade hinsichtlich der Grenzregionen sowie bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden, vorgesehen. Die Ausnahme gilt nicht, wenn die Reise in das Risikogebiet überwiegend dem touristischen Interesse gilt, z.B. Skifahren, Einkaufen etc.

Absonderung:
Seit dem 28. November gilt die Corona-Verordnung Absonderung in der jeweils gültigen Fassung. In der ist geregelt, wann eine Absonderung erfolgt und wann jemand sich eine Person selbst abzusondern hat. Die Absonderungszeit beträgt 14 Tage. Die Quarantänedauer für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen beträgt 14 Tage. Das gilt ebenso für Haushaltsangehörige der infizierten Person und von Kontaktpersonen von Infizierten mit einer Virusmutation. Schüler können sich erst ab dem fünften Tag freitesten lassen, sobald feststeht, dass bei der positiv getesteten Person keine neuartige Virusvariante festgestellt wurde.
Eine Testpflicht für haushaltsangehörige Personen von engen Kontaktpersonen gilt weiter. Die Testung muss zwischen Tag fünf und Tag sieben nach Kenntniserlangung der haushaltsangehörigen Person über die Absonderungspflicht der im Haushalt wohnenden Kontaktperson durchgeführt werden.
Weiter gilt ab sofort:

  • Die Absonderung endet generell, auch wenn keine besorgniserregende Variante festgestellt wurde, frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit bzw. nach Erstnachweis des Erregers.
  • von der grundsätzlichen Absonderungspflicht von Haushaltsangehörigen sowie engen Kontaktpersonen sind geimpfte Personen und genesene Personen, soweit die Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt, ausgenommen. Von dieser Ausnahme gibt es wiederum Rückausnahmen:
  • Genesene Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn bei der infizierten Kontaktperson eine besorgniserregende Virusvariante (außer der Variante B.1.1.7) festgestellt wurde. Sind die genesenen Personen allerdings von derselben besorgniserregenden Virusvariante genesen, greift die Ausnahme wieder
  • Genesene und geimpfte Personen sind nicht von der Absonderungspflicht befreit, wenn sie typische Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten.
  • Geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner einer stationären Einrichtung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder geimpfte Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen für die Dauer ihres stationären Aufenthalts sind nicht von der Absonderungspflicht befreit. Hiervon können Ausnahmen von dem zuständigen Gesundheitsamt gemacht werden.

Es besteht nun eine Testpflicht für enge Kontaktpersonen.
Einzelheiten hierzu finden Sie unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/ue-bersicht-corona-Einzelheiten hierzu finden Sie
Grundlegende Informationen, FAQs und Tipps finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de
Reiseinformationen und Reisehinweise gibt es beim Auswärtigen Amt un­ter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit
Umfangreiche Informationen und die überwiegende Zahl der Verordnungen finden sich auch auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integrati­on: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet ebenfalls Informatio­nen: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
Informationen zur Situation in der Region hält auch das Landratsamt Neckar-Oden­wald-Kreis auf seiner Webseite bereit: https://www.neckar-odenwald-kreis.de. Für Fragen stehen geschulte Mitarbeiter am Bürgertelefon von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr und an Samstagen von 11.00 – 15.00 Uhr unter der Telefonnummer: 06261/84 3333 und der Telefonnummer: 06281/5212-3333 zur Verfügung.
 

 

Weitere Informationen

Kontakt

Gemeinde Limbach
Muckentaler Straße 9
74838 Limbach
Fon: 06287 9200-0
Fax: 06287 9200-28
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