Gemeinde Limbach

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Aus der Arbeit des Limbacher Gemeinderates

Am Montagabend fand die erste Gemeinderatssitzung unter Leitung des neuen
Bürgermeisters Thorsten Weber statt.

Dieser betonte vor Eintritt in die Tagesordnung, dass Gemeinderat und Bürgermeister
eine gemeinsame Aufgabe haben: die jederzeit sachorientierte und konstruktive
Arbeit zum Wohle der Gemeinde und ihrer sieben Ortsteile. Das bunte Spektrum
der kommunalen Aufgaben könne nur bewältigt werden, wenn alle am gleichen
Strang ziehen. Dazu reichte er dem Gemeinderat nochmals ausdrücklich die Hand.

Nach der Begrüßung der anwesenden Öffentlichkeit wurde die Tagesordnung zügig
abgearbeitet. Etwas Zeit in Anspruch nahm die Aufstellung der Vorschlagsliste
für die Schöffenwahl. Der Bürgermeister betonte, dass das Amt des Schöffen ein
sehr verantwortungsvolles Amt sei, das insbesondere Unparteilichkeit und
Urteilsvermögen voraussetze. Die Gemeinde Limbach dürfe genau 6 Personen
benennen. Da die Ortschaftsräte in den 7 Ortsteilen insgesamt 9 Personen vorschlugen,
wurden in einem Wahlgang zunächst die 6 Personen bestimmt, die der Gemeinderat anschließend
durch einstimmigen Beschluss für das Schöffenamt vorschlug. Diese sind Hermann
Throm aus Limbach, Beatrix Schell aus Laudenberg, Ulrike Kispert-Schnetz aus
Scheringen, Maria Luise Schäfer aus Wagenschwend, Oskar Schork aus Balsbach und
Heike Rotthäuser aus Krumbach. In diesem Kontext wurde dem Gemeinderat auch die
Bewerberliste für die Jugendschöffen zur Kenntnis gegeben. Eine
Mitbestimmungsmöglichkeit bestand hier nicht, da die Vorschlagslisten dem
Jugendhilfeausschuss obliegen.

Der Wunsch nach Bauplätzen in der Gesamtgemeinde ist ungebrochen. Im Jahr 2019
sollen in Limbach im Baugebiet „Billäcker IV“ insgesamt 10 Bauplätze, 7 davon
in gemeindlicher Hand, und in Balsbach im Baugebiet „Teichweg“ 5 Bauplätze, 4
davon in gemeindlicher Hand, erschlossen werden. Grundlage für die
Erschließungen sind Planungen für Straßenbau, Entwässerung und
Wasserversorgung. Diese Planungen wurden bei beiden Gebieten an das Ingenieurbüro
IFK in Mosbach für rd. 51.000 € bzw. rd. 22.000 € vergeben. Damit die Planung
für das Gebiet in Balsbach in diesem Jahr anlaufen kann, genehmigte der
Gemeinderat eine außerplanmäßige Auszahlung in Höhe von 10.000 €.

Hauptaugenmerk im Bereich der Straßenunterhaltung soll auch im Jahr 2018 auf der Gemeindeverbindungsstraße
Krumbach-Balsbach liegen. Insgesamt stehen für die Unterhaltung 110.000 € zur
Verfügung, von denen 64.905 € für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße notwendig
sind. Der Gemeinderat beschloss diese Vergabe einstimmig an die Firma Possehl
aus Sprendlingen. Die Ausführung der Arbeiten ist zeitnah geplant.

Bauamtsleiter Uwe Grasmann stellte anschließend insgesamt 5 Baugesuche vor, die allesamt die
Zustimmung des Gremiums fanden. Beim Tagesordnungspunkt „Informationen“ gab es
von Bürgermeister Thorsten Weber eine Reihe von Mitteilungen. So sprach er ein
Schreiben des Landratsamtes an, wonach die Gemeinde zeitnah zur
Anschlussunterbringung einer stattlichen Zahl von Asylbewerbern verpflichtet
sei. Er bat alle Anwesenden ausdrücklich, bekannt werdenden und dafür zur
Verfügung stehenden Wohnraum im Rathaus anzuzeigen. Außerdem gab er bekannt,
dass das ursprünglich für die Windkraft vorgesehene Vorranggebiet „Limbach,
Mudau / Heunenbuckel“ im Teilregionalplan Windenergie des Regionalverbands
Rhein-Neckar nicht mehr weiterverfolgt wird. Schließlich informierte er das
Gremium über diverse Gespräche im Regierungspräsidium Karlsruhe zu laufenden
Förderanträgen der Gemeinde. Die Sitzung schloss mit diversen Anfragen aus dem
Gremium.

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Muckentaler Straße 9
74838 Limbach
Fon: 06287 9200-0
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