Gemeinde Limbach

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Aus der Arbeit des Limbacher Gemeinderates

Erste Vergaben für
den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Limbach; Letzte Sitzung unter Leitung von
Bürgermeister Bruno Stipp; Gemeinderat Willi Weber verabschiedet; Jutta
Pattengale-Wetterauer rückt nach;


Die Besucherstühle im Limbacher Dorfgemeinschaftshaus waren
in der Märzsitzung des Gemeinderates gut gefüllt. Bürgermeister Bruno Stipp
begrüßte seinen Nachfolger Thorsten Weber sowie 
die interessierte Öffentlichkeit, darunter auch einige Limbacher Feuerwehrkameraden. 

Bürgermeister Thorsten Weber wird nach sachgerechter
Bewertung, insbesondere unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl sowie des
Umfangs und des Schwierigkeitsgrades des Amtes, in die Besoldungsgruppe B2 nach
dem Landesbesoldungsgesetz für Baden- Württemberg eingewiesen. Dieser Beschluss
erfolgte einstimmig mit Wirkung vom 22. März 2018.

Die vier kommunalen Rechenzentren in Baden-Württemberg
bereiten ihre Fusion zum 01.07.2018 vor. Eine zukunftsfähige Organisation mit
großen Wirtschaftlichkeitseffekten soll damit geschaffen werden. Der
Gemeinderat erteilte seine Zustimmung zum Beitritt des Zweckverbandes Kommunale
Informationsverarbeitung Baden-Franken zur Datenzentrale Baden-Württemberg und
der Vereinigung zum Gesamtzweckverband 4IT. Kommunen, wie Limbach, sind auch
hier auf interkommunale Lösungen angewiesen.

Zur Vergabe der ersten Gewerke zum Neubau des
Feuerwehrgerätehauses in Limbach begrüßte Bürgermeister Bruno Stipp den
Architekten Bernhard Bangert vom Büro EndersWeisBangert. Die räumliche
Erweiterung und Verbesserung der bestehenden Situation ist unstrittig.
Untersuchungen, diese am derzeitigen Standort zu schaffen, fielen sowohl aus
fachlicher, wie wirtschaftlicher Sicht negativ aus. So kam es zur Planung eines
zukunftsfähigen Neubaus am Ortsausgang in der Muckentaler Straße. Die
Baugenehmigung liegt längst vor, die Förderbescheide sind da und das Baufeld
gerodet. Alle Gewerke wurden öffentlich ausgeschrieben. Für das Gewerk
Gerüstbauarbeiten folgten die Räte dem Vergabevorschlag des Architekten und
erteilten der Firma Blatz GmbH aus Buchen Hettingen zum angebotenen Preis von
8.429,69 €. Mit rund 900 € liegt man geringfügig unter den berechneten Kosten. Bei
einem guten Wettbewerb bei den Rohbauarbeiten war die Firma Kispert-Bau aus
Limbach günstigster Bieter. Mit 
angebotenen und beauftragten Kosten von 635.893,20 € liegt man
allerdings um rund 54.000 € über der Kostenberechnung. Hier spürt man die
Auswirkungen der momentanen Preissteigerungen. Das Los Zimmer-, Holzbau,
Dachdecker und Klempnerarbeiten musste aufgrund eines Fehlers bei der
Ausschreibung aufgehoben werden und wird erneut öffentlich ausgeschrieben. Dies
sorgte für einige Fragen und Diskussionen. Die Klempnerarbeiten sollen nach dem
Willen des Gemeinderates getrennt ausgeschrieben werden und die vorgesetzte
Holzfassade soll zunächst entfallen. Bauamtsleiter Uwe Grasmann stellte das
Ergebnis der Elektroausschreibung vor. Hier lag die Firma Rabe aus Krumbach mit
einem Angebotspreis von 143.016 € an erster Stelle. Hier liegt man rund 2.000 €
über der Kostenberechnung. Der Auftrag für die Herstellung des Blitzschutzes
ging ebenfalls an die Firma Rabe zum Preis von 4.282 € und liegt im
Kostenrahmen. Im Gewerk Lüftung wurde die Limbacher Firma Johmann GmbH
beauftragt, die die Arbeiten zum Preis von 27.131 € ausführen wird. Auch beim
Gewerk Heizung hat die Firma Johmann mit 51.868 € das günstigste Angebot
abgegeben und erhielt den Auftrag. Bei der Lüftung liegt man mit 3.580 € und
bei der Heizung mit 4.200 € unter den berechneten Kosten. Die Sanitärarbeiten
wird die einheimische Firma Gramlich GmbH ausführen. Die Kosten von 66.615 €
liegen im Rahmen.

Gemeinderat Willi Weber hat darum gebeten zum 01.03.2018 aus
dem Gemeinderat ausscheiden zu dürfen. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit
als Gemeinde- und Ortschaftsrat sind die Anforderungen der Gemeindeordnung mehr
als erfüllt, wie der Gemeinderat feststellte.

Bürgermeister Bruno Stipp verabschiedete das „Urgestein“ der
Limbacher Kommunalpolitik und würdigte die besonderen Leistung von Willi Weber
als Gemeinde- und Ortschaftsrat. 45 Jahre lang, mit zwei Unterbrechungen,
gehörte er seit 1962 dem Gremium an und war zudem 22 Mitglied im Limbacher
Ortschaftsrat. Er war ein kritisches und manchmal unbequemes Ratsmitglied, was
aber einer gelebten Demokratie gut tut. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit
Taten brachte er sich ein, so beispielsweise beim Bau des Sportheims und des
Dorfgemeinschaftshauses. Mit einem Geschenk und den besten Wünschen schloss der
Bürgermeister seine Laudatio unter dem Beifall der Anwesenden.

Seinen Platz im Gemeinderat für den Ortsteil Limbach
und  in der Fraktion der SPD wird ab
01.03.2018 Frau Jutta Pattengale-Wetterauer einnehmen. Bürgermeister Bruno
Stipp begrüßte sie mit herzlichen Worten und dankte ihr für die Bereitschaft
sich ehrenamtlich einzubringen. Nach dem Sprechen der Verpflichtungsformel nahm
sie am Ratstisch ihren Platz ein. Mit nun 4 Damen im Gremium ist man auf einem
guten Weg, was die Frauenquote angeht.

Zu Ende der letzten
Gemeinderatsitzung in seiner Funktion als Bürgermeister bedankte sich Bruno
Stipp bei seinen Stellvertretern, den Fraktionsvorsitzenden, den
Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten für
den stets respektvollen Umgang. Er vergaß auch nicht die ehemaligen
Kommunalpolitiker. Den Amtsleitern und Mitarbeitern in der Gemeinderatsarbeit
bis hin zu den Hausmeistern dankte er für die Unterstützung bei der
Gremienarbeit. Auch die Zuhörerschaft, darunter zwei D

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