Gemeinde Limbach

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Änderung des Bebauungsplans „Billäcker“, Ortsteil Limbach, im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB im Bereich der Grundstücke Flst.Nrn. 1747, 1748, 1749 und teilweise 79, 810, 1750

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Limbach hat am 26. Juli 2018 in öffentlicher Sitzung beschlossen, den Bebauungsplan „Billäcker“, Ortsteil Limbach, im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB im Bereich der Grundstücke Flst.Nrn. 1747, 1748, 1749 und teilweise 79, 810, 1750 zu ändern.

 

Die Änderung des Bebauungsplans ergibt sich aus folgendem unmaßstäblichen Kartenausschnitt:

 

 

Maßgebend ist der Lageplan der Bebauungsplan-Änderung in der Fassung vom 17.05.2018. Der Gemeinderat der Gemeinde Limbach hat dem Plankonzept (BBP-Lageplan i.d.F. vom 17.05.2018 und Begründung i.d.F. vom 18.06.2018) in öffentlicher Sitzung am 26. Juli 2018 zugestimmt.

 

Erforderlichkeit der Planänderung

Der seit 30.06.1995 rechtskräftige Bebauungsplan „Billäcker“ in Limbach ist bereits zum Teil erschlossen und bebaut. Aufgrund konkreter Anfragen von Bauplatzinteressenten steht nun die Umsetzung des 4. Bauabschnitts an.

 

Zur optimalen Baulandnutzung und Schaffung zeitgemäßer, größerer Baugrundstücke gemäß der aktuellen Nachfrage soll der Bebauungsplan im Bereich des 4. Bauabschnittes geändert werden. Zudem besteht die Erforderlichkeit einer ausreichend dimensionierten Wendemöglichkeit für Busse an der Krumbacher Straße (L 584).

 

Ziele und Zwecke der Planung:

Mit der Änderung des Bebauungsplans sollen folgende planungsrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden:

 

Die Änderung dient der Deckung des örtlichen Bedarfs an Wohnbaugrundstücken.

Aufgrund der aktuellen Nachfrage nach größeren Baugrundstücksflächen werden die Bauplätze im Bereich der Planänderung neu eingeteilt.

 

Der Änderungsbereich liegt am westlichen Ortsrand von Limbach, im Anschluss an die ersten beiden Bauabschnitte des Bebauungsplanes „Billäcker“ und der L 584 in Richtung Krumbach.

 

Der am nördlichen Rand des Wohngebiets vorgesehene Fußweg entlang der L 584 wird nicht benötigt, da sich auf der anderen Straßenseite bereits ein Gehweg befindet, der ins nördlich gelegene Wohngebiet führt. Der nicht benötigte Fußweg wird deshalb als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen und den jeweiligen Wohnbaugrundstücken zugeordnet.

 

Die bisher vorgesehene Fußwegverbindung zwischen der Krumbacher Straße und der Lessingstraße in der Grünfläche westlich des Flst.Nr. 1747 soll ebenfalls entfallen. Der vorgesehene Fußweg und die vorgesehene Grünfläche werden als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen und dem Bauplatz Flst.Nr. 1747 zugeschlagen.

 

Im nordwestlichen Bereich der Planänderung ist zudem die Ausweisung einer Verkehrsfläche im direkten Anschluss an die Krumbacher Straße erforderlich. Da am westlichen Ortsrand von Limbach Linienbusse bisher im Einmündungsbereich zum nördlich gelegenen Wohngebiet regelmäßig provisorisch wenden, wird eine Wendemöglichkeit für diese im Bereich der Planänderung vorgesehen.

 

Im Änderungsbereich gelten weiterhin die schriftlichen Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Billäcker“ sowie die mit diesem erlassenen örtlichen Bauvorschriften.

 

Der Entwurf der Bebauungsplanänderung wird mit Begründung vom 10. Dezember 2018 bis einschließlich 25. Januar 2019 (Auslegungsfrist) beim Bürgermeisteramt Limbach, Hauptamt, EG, Zimmer Nr. 1, Muckentaler Str. 9, 74838 Limbach während der Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt. Während der Auslegungsfrist können - schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - beim Bürgermeisteramt Limbach, Muckentaler Str. 9, 74838 Limbach Stellungnahmen abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

 

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich auch auf der Homepage der Gemeinde Limbach (www.limbach.de, Rubrik: Rathaus & Service > Ausschreibungen und Bekanntmachungen) eingestellt.

 

Folgende - nach Einschätzung der Gemeinde wesentliche umweltbezogene Informationen liegen bereits vor:

 

-           Einschätzung zum naturschutzrechtlichen Eingriff und zum besonderen Artenschutz des Büros für Umweltplanung – Simon vom 23.10.2018

 

Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB. Von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB und vom Umweltbericht nach § 2a BauGB wird deshalb abgesehen.

 

Innerhalb der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuches und § 4a Abs. 6 des Baugesetzbuches bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

 

 

Limbach, den 30. November 2018

 

Thorsten Weber

Bürgermeister

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