Gemeinde Limbach

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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG

Öffentliche Auslegung des Entwurfes zur Änderung der 1. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes im Parallelverfahren nach § 8 Abs. 3 BauGB zum Bebaungsplan „Gottesäcker Nord“, Ortsteil Limbach

Der Gemeinsame Ausschus der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Limbach-Fahrenbach hat in öffentlicher Sitzung am 11.05.2021 den Entwurf zur Änderung der 1. Fortschreibung des Flächennutzungsplans mit Datum vom 26.03.2021 gebilligt und die Planung für die öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB freigegeben.
Die Lage des Plangebietes und die Abgrenzung des Geltungsbereichs ergibt sich aus dem nachfolgenden Übersichtsplan.

Ziel und Zweck der Planung
Durch die Änderung des Flächennutzungsplans soll ein Gewerbegebiet ermöglicht werden,um den konkreten Flächenbedarf eines örtlichen Gewerbebetriebs und einer Zahnarztpraxiszu decken. Ziel und Zweck der Planung ist somit die Weiterentwicklung örtlicherGewerbebetriebe sowie die langfristige Sicherstellung der einzigen zahnärztlichen Versorgungin Limbach und die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplans mit Planzeichnung, textlichen Festsetzungen, örtlichen Bauvorschriften und der Begründung mit Umweltbericht sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen  und der Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplans mit Planzeichnung und der Begründung mit Umweltbericht sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen werden

vom  07. Juni 2021  bis  einschließlich 09. Juli 2021

beim Bürgermeisteramt Limbach, Hauptamt, EG, Zimmer Nr. 1, Muckentaler Str. 9, 74838 Limbach, während der üblichen Öffnungszeiten:

Montags                         von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Di, Do und Fr                 von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Mittwochs                       von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr

öffentlich ausgelegt. Die Planunterlagen sowie die Bekanntmachung werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB im Zeitraum der Offenlegung zudem auf der Homepage der Gemeinde Limbach (www.limbach.de Rubrik Rathaus / Service / Öffentliche Bekanntmachungen) und im zentralen Internetportal des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Während der Auslegung wird der Bürgerschaft Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung der Planung gegeben.
Aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ist eine Einsichtnahme im Rathaus nur nach vorheriger terminlicher Absprache möglich. Dabei sind die wegen der Corona-Pandemie derzeit geltenden Abstandsregeln zu beachten, und es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zur Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit dem Rathaus in Verbindung:
- Birgit Guckenhan, Tel. 06287/9200-14, während der üblichen Öffnungszeiten

Verfügbare Arten umweltbezogener Informationen

  • Umweltbericht vom 26.03.2021 mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Boden (Bodenfunktion, Versiegelung), Wasser (Wasserhaushalt, Oberflächenabfluss, Grundwasserneubildung), Luft und Klima (Kalt- und Frischluft, Luftaustausch), Tiere und Pflanzen (Vegetation, Lebensräume, Artenschutz), Landschaft (Landschaftsbild, Ortsrand), Biologische Vielfalt (Lebensräume, Artenspektrum), Mensch (Rad- und Wanderweg, Bodenfruchtbarkeit), Kultur- und Sachgüter (Kulturdenkmal Friedhof mit Friedhofsmauer)

Im Rahmen der Beteiligungsschritte gemäß § 3 Abs. 1 BauGB sowie § 4 Abs. 1 BauGB sind umweltrelevante Stellungnahmen mit Umweltinformationen zu folgenden Themen eingegangen (wesentliche Inhalte werden zusammengefasst):

-    Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis: Hinweise zur zum Umweltbericht, zum Klimaschutz, zum Artenschutz, zur Lage im Naturpark, zum Biotopverbund, zum Landschaftsbild, zur Eingriffsregelung, zum  
     Grundwasserschutz, zum Bodenschutz und zur Abwasserbeseitigung
-    Regierungspräsidium Karlsruhe: Hinweise zur Lage im Randbereich eines Regionalen Grünzugs und im Vorranggebiet für die Landwirtschaft
-    Regierungspräsidium Freiburg: Hinweise zur Geotechnik und Baugrunduntersuchungen

Innerhalb der Auslegungsfrist können Stellungnahmen bei der Gemeinde zum Inhalt des Bebauungsplanes vorgebracht werden

Stellungnahmen, die nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

Es wird darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

 

Limbach, den 28.05.2021
Thorsten Weber, Verbandsvorsitzender

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