Gemeinde Limbach

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ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNG

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfes „Gottesäcker Nord“,
Ortsteil Limbach und des Entwurfs der zusammen mit ihm aufgestellten örtlichen Bauvorschriften


Der Gemeinderat der Gemeinde Limbach hat in öffentlicher Sitzung am 26.04.2021 den Entwurf des Bebauungsplans „Gottesäcker Nord“, Ortsteil Limbach und den Entwurf der zusammen mit ihm aufgestellten örtlichen Bauvorschriften mit Datum vom 26.03.2021 gebilligt und die öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB freigegeben.

Die Lage des Plangebietes und die Abgrenzung des Geltungsbereichs ergibt sich aus dem nachfolgenden Übersichtsplan.

Ziel und Zweck der Planung
Durch die Aufstellung des Bebauungsplans soll ein Gewerbegebiet geschaffen werden,um den konkreten Flächenbedarf eines örtlichen Gewerbebetriebs und einer Zahnarztpraxiszu decken. Ziel und Zweck der Planung ist somit die Weiterentwicklung örtlicherGewerbebetriebe sowie die langfristige Sicherstellung der einzigen zahnärztlichen Versorgungin Limbach und die damit verbundene Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Öffentliche Auslegung
Der Entwurf des Bebauungsplans mit Planzeichnung, textlichen Festsetzungen, örtlichen Bauvorschriften und der Begründung mit Umweltbericht sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen wird

vom  07. Juni 2021  bis  einschließlich 09. Juli 2021

beim Bürgermeisteramt Limbach, Hauptamt, EG, Zimmer Nr. 1, Muckentaler Str. 9, 74838 Limbach, während der üblichen Öffnungszeiten:

Montags                         von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Di, Do und Fr                  von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Mittwochs                       von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr

öffentlich ausgelegt. Die Planunterlagen sowie die Bekanntmachung werden gemäß § 4a Abs. 4 BauGB im Zeitraum der Offenlegung zudem auf der Homepage der Gemeinde Limbach (www.limbach.de Rubrik Rathaus / Service / Öffentliche Bekanntmachungen) und im zentralen Internetportal des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Während der Auslegung wird der Bürgerschaft Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung der Planung gegeben.

Aufgrund der gegenwärtigen Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ist eine Einsichtnahme im Rathaus nur nach vorheriger terminlicher Absprache möglich. Dabei sind die wegen der Corona-Pandemie derzeit geltenden Abstandsregeln zu beachten, und es muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zur Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte mit dem Rathaus in Verbindung:

  • Birgit Guckenhan, Tel. 06287/9200-14, während der üblichen Öffnungszeiten

Verfügbare Arten umweltbezogener Informationen

  • Umweltbericht vom 26.03.2021 mit Untersuchungen zu den Schutzgütern Boden (Bodenfunktion, Versiegelung), Wasser (Wasserhaushalt, Oberflächenabfluss, Grundwasserneubildung), Luft und Klima (Kalt- und Frischluft, Luftaustausch), Tiere und Pflanzen (Vegetation, Lebensräume, Artenschutz), Landschaft (Landschaftsbild, Ortsrand), Biologische Vielfalt (Lebensräume, Artenspektrum), Mensch (Rad- und Wanderweg, Bodenfruchtbarkeit), Kultur- und Sachgüter (Kulturdenkmal Friedhof mit Friedhofsmauer)

Flora, Fauna, Biotope
-    Grünordnungsplan mit Eingriffs-Ausgleichs-Untersuchung vom 26.03.2021
-    Fachbeitrag Artenschutz vom 26.03.2021 mit Artenerfassung und Artenschutzprüfung (Europäische Vogelarten: z.B. Hausrotschwanz, Haussperling, Goldammer, Kohlmeise, Star, Turmfalke;  Tierarten nach Anhang
     IV der FFH-Richtlinie: z.B. Fledermäuse)

Im Rahmen der Beteiligungsschritte gemäß § 3 Abs. 1 BauGB sowie § 4 Abs. 1 BauGB sind umweltrelevante Stellungnahmen mit Umweltinformationen zu folgenden Themen eingegangen (wesentliche Inhalte werden zusammengefasst):
-    Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis: Hinweise zur zum Umweltbericht, zum Klimaschutz, zum Artenschutz, zur Lage im Naturpark, zum Biotopverbund, zum Landschaftsbild, zur Eingriffsregelung, zum Grundwasserschutz, zum Bodenschutz, zur Abwasserbeseitigung, zu Lärmimmissionen und zur Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen
-    Regierungspräsidium Karlsruhe: Hinweise zur Lage im Randbereich eines Regionalen Grünzugs und im Vorranggebiet für die Landwirtschaft
-    Regierungspräsidium Freiburg: Hinweise zur Geotechnik und Baugrunduntersuchungen

Innerhalb der Auslegungsfrist können Stellungnahmen bei der Gemeinde zum Inhalt des Bebauungsplanes vorgebracht werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Stellungnahmen, die nicht innerhalb der Auslegungsfrist abgegeben werden, können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Limbach, den 28.05.2021
Thorsten Weber
Bürgermeister

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