Gemeinde Limbach

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Wappenkunde

Hier erfahren Sie den Aufbau und die Bedeutung der einzelnen Teile und Symbole der Wappen.

Wappen Limbach

Wappen Limbach

Das Wappen des heutigen Ortsteils ist auch das Wappen der Gemeinde Limbach. Im gespaltenen Schild links in Rot eine silbern ausgeschlagene goldene Mitra, durch die ein goldener Krummstab gesteckt ist, rechts in Silber übereinander zwei rot bewehrte und rot bezungte blaue Adler. Krummstab und Mitra erinnern an das Kloster Amorbach, während die Adler auf die kurze leiningische Herrschaft bezug nehmen. Die Annahme des Wappens erfolgte 1909. Am 16. August 1976 verlieh der Neckar-Odenwald Kreis durch Landrat Hugo Geisert der jetzt sieben Orte umfassenden Gemeinde Limbach erneut das Recht, dieses Wappen zu führen. 

Wappen Balsbach

Wappen Balsbach

Die herrschaftlichen Verhältnisse der zurückliegenden Zeit spiegeln sich in dem bis 1913 geführten Wappen, das im oben geteilten Feld die drei Zwingenberger Schwanenhälse und die drei Leiningschen Adler, im unteren Feld einen balzenden Auerhahn zeigte. Der Ortsname geht dabei nicht auf diesen Vogel zurück, sondern mit aller Wahrscheinlichkeit auf die Wasserminze "Balse" oder auf einen Personennamen. 1913 entschied der Gemeinderat, ausschließlich den Auerhahn im Wappen zu führen.

Wappen Heidersbach

Wappen Heidersbach

Auf blauem Grund befindet sich ein silberner Wellenbalken, darüber zwei fünfstrahlige goldene Sterne. Der Wellenbalken soll einen Bach darstellen. Das Wappen wurde im Jahr 1907 auf Vorschlag des Generallandesarchivs angenommen.

Wappen Laudenberg

Wappen Laudenberg

Ein gespaltener Schild; in der linken roten Schildhälfte das (weiße) Rad von Kurmainz; in der rechten silbernen (weißen) Schildhälfte das schwarze Horn der Familie von Adelsheim. Laudenberg war ein kurmainzisches Lehen dieser Familie. 

Wappen Scheringen

Wappen Scheringen

Scheringen gehörte bis 1803 zum kurmainzischen Oberamt Amorbach, anschließend bis 1806 zum Fürstentum Leiningen. Das 1908 angenommene Wappen beinhaltet auf blauem Schild eine silberne Lilie aus dem amorbachischen Wappen.

Wappen Wagenschwend

Wappen Wagenschwend

Das Wappen ist im gespaltenen Schild links in Blau und Silber schrägwerts gerautet und zeigt rechts in Gold einen rotbewehrten, rotbezungten schwarzen Löwen. Das Wappen historisch und im 19. Jahrhundert nachweisbar. Es wurde 1913 vom Gemeinderat bestätigt und bringt mit dem Löwen und den blau und silbernen Rauten die Zugehörigkeit zum Kurpfälzischen Oberamt Mosbach zum Ausdruck, die bis zum Jahr 1803 andauerte.

Wappen Krumbach

Wappen Krumbach

Die Verleihung des Rechts zur Führung des abgebildeten Wappens und einer Flagge in den Farben Gelb-Blau erfolgte am 04. Mai 1960 durch das Innenministerium des Landes Baden-Württemberg. Der goldene Löwe und die silberne Lilie in Blau sind dem Wappen des Klosters in Amorbach entnommen, das in Krumbach schon 1395 den großen Zehnten besaß. Das silberne Rad ist ein Verweis auf Kurmainz, das eine Zeit lang einen Teil des großen Zehnten hatte, diesen jedoch bald an die Kurpfalz abtrat.

Weitere Informationen

Wappen

Das Wort "Wappen" stellt die niederdeutsche Sprachform des Wortes "Waffen" dar. Es tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der speziellen Bedeutung von "Waffenzeichen" auf. Die ersten Wappen sind Zeichen mit Fernwirkung, die auf Schild, Helmen, Rüstungen, farbigen Bannern und Pferdedecken angebracht wurden. 

Als umfassende Kulturerscheinung verbreitete sich das Wappenwesen sehr schnell über die Kreise des Adels hinaus, und schon im 15. Jahrhundert lassen sich sehr viele bürgerliche Wappen nachweisen.