Gemeinde Limbach

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Balsbach heute

Im Ortsteil Balsbach bestimmen die Filial- und Klosterkirche, das benachbarte Kloster und die ehemalige Schule das Ortsbild.

Ortsansicht Balsbach
Ortsansicht Balsbach
Alte Schule-Rathaus
Alte Schule-Rathaus

In der alten Schule sind die örtlichen Vereine, der Jugendraum und zwei Wohnungen untergebracht. Eine große Gaststätte mit Gästehaus und eine Bäckerei spielen eine wichtige Rolle im Leben der Ortschaft, die im Jahr 2006 das 700jährige Bestehen feiert. Zeugnisse aus der Geschichte sind der Limes, der die Gemarkung schneidet, und ein mittelalterlicher Heerhag. 

Historisches

Balsbach wird als Ballispach erstmals im Jahr 1306 erwähnt und feierte im Jahr 2006 mit einem vielfältigen und interessanten Jahresprogramm den 700. Geburtstag. Damals legte der Rittersbacher Pfarrer Konrad, genannt Compost, in einer Urkunde vom 3. Januar Stiftungen für die Mosbacher Kirche "St.Juliana" fest.

Diese ergaben sich aus Erträgen von Gütern des Pfarrers in 16 Ortschaften, darunter auch Balsbach. Die Gründung der Ortschaft fällt in die hochmittelalterliche Rodungsphase im Hinteren Odenwald. Die Besiedelung erfolgte von den Burgen Zwingenberg und Lohrbach her in Überschneidung mit Siedlungsbewegungen des Klosters Amorbach. Um 1330 befand sich die Ortschaft als Würzburger Lehen in Händen von Herold Nest von Obrigheim. In den folgenden Jahrhunderten teilten sich die Inhaber der beiden Burgen die Ortsherrschaft (Zwingenberg, Hirschhorn und deren Nachfolger, Pfalz Mosbach, Kurpfalz). Aus der Lage im Amorbacher Waldberzirk bzw. an dessen Rand resultiert die Zugehörigkeit zur mainzischen Zent Mudau (bis 1715, danach zur Zent Mosbach) mit Abgaben an das Amorbacher Kloster und den Limbacher Pfarrer. Sichtbares Zeichen aus dieser Zeit sind im nördlichen Teil der Gemarkung Reste des Mudauer Heerhags, der als Graben und mit Gestrüpp bewachsener Erdwall als Grenze gegen die Pfalz diente. Durch die Säkularisation kam der gesamte Raum 1803 an das Fürstentum Leiningen und 1806 an das Großherzogtum Baden.

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Lage

Stroh

Die Gemarkung umfasst 615 ha, wobei der Waldanteil bei 345 ha und die Siedlungsfläche bei 9 ha liegen. Im Gewann "Kalte Höhe" werden 531 m über NN erreicht.

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