Gemeinde Limbach

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Wagenschwend heute

In Wagenschwend ist es, umgangsprachlich ausgedrückt, gerade zur kalten Jahreszeit noch einen "Kittel kälter".

Ortsansicht Wagenschwend
Ortsansicht Wagenschwend
Katholische Kirche Wagenschwend
Katholische Kirche

Umso angenehmer ist das Klima an heißen Sommertagen auf einer Höhe von rd. 500 m NN.  Wagenschwend ist ein langgestrecktes Straßendorf, das sich nach dem Ausbau der Straßen sehr ansehnlich präsentiert. Bestimmend im Dorfbild ist das Rathaus, in dem auch das Dorfmuseum untergebracht ist. Neben einer alten Schmiede, einer Odenwälder Barbierstube, einer Schuhmacherwerkstatt ist ein Backhaus die neueste Errungenschaft des rührigen Vereins.

Das Schulhaus wurde auch in Wagenschwend zum Vereinsheim umgebaut und bietet, wie in allen Ortschaften, gute Voraussetzungen für ehrenamtliche, kulturelle und sportliche Entfaltung. Seit 100 Jahren ist Wagenschwend eigene Pfarrei. Das wohl prägendste Bauwerk ist die im Jahr 1870 im neuromanischen Stil erbaute kath. Pfarrkirche "Heilig Kreuz". Der Kindergarten vor Ort ist von großer Bedeutung für das öffentliche Leben. Eine Gaststätte ist Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Auf der Gemarkung befindet sich ein Naturschutzgebiet, das die Flora in einem moorartigen Sumpfgebiet schützt. 

Historisches

Als Siedlung und Gemarkung wird Wagenschwend erstmals 1322 - 1333 in einem Würzburger Lehenbuch als "Wachengeswende" erwähnt. Der Name des Ortes deutet auf einen Rodungsvorgang (swenden, swand) und ein Bestimmungsort als Personennamen (Wacho oder Wachin) hin. Herrschaftsrechtlich musste in Wagenschwend unter der Cent-, Orts- und Grundherrschaft unterschieden werden. Zunächst hatte das Würzburger Hochstift die Centhoheit (Kloster Amorbach, Cent Mudau). Anfang des 14. Jh. kaufte das Erzbistum Mainz die hohen Rechte vom Hochstift Würzburg ab, die es wiederum 1715 an die Kurpfalz abtrat, so dass Wagenschwend von der Cent Mudau zur Cent Mosbach wechselte. 1803 wurde die kurpfälzische Cent Mosbach unter leiningische Herrschaft gestellt.

Ab 1806 war ds Großherzogtum Baden, Amt Eberbach, zuständig. 1924 wechselte das Amt nach Mosbach. Orts- und grundherrlich war der Ort Wagenschwend seit jeher zwischen der Burg Lohrbach und der Burg Zwingenberg geteilt. 1403 wurden die Zwingenberger Rechte an die Herren von Hirschhorn übertragen. Zeitweise gingen die Rechte an den Pfalzgrafen Otto II. von Mosbach und dann wieder an die Herren von Hirschhorn. Sie kamen dann zur Kurpfalz und anschließend zum Großherzogtum Baden.

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Weitere Informationen

Lage

Stroh

Höhenlage der Dorfmitte 500 m über NN, Höhenlage der Wirtschaftsflächen 470 bis 548 m über NN, Gemarkungsfläche 733 ha.

News

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