Gemeinde Limbach

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Aus der Arbeit des Limbacher Gemeinderates

Entwurfsplanung für Umbau und Erweiterung der Schule am Schlossplatz abgeschlossen;

Der weitere Fortgang der Planungen zum Umbau und zur Erweiterung der Schule am Schlossplatz stand im
Mittelpunkt der ersten Sitzung des Jahres. Hierzu konnte Bürgermeister Bruno
Stipp neben dem Architekten Herrn Gregor Kloess vom Büro BSS aus Nürnberg auch
die Fachplaner und die Rektorin Frau Martina Meixner begrüßen. Der
Bürgermeister betonte die Bedeutung der weiterführenden Schule in ländlichen
Raum für Limbach und verwies auf die Raumnot, die nicht zuletzt durch
gestiegene Schülerzahlen verursacht wird. Die beiden Klassencontainer
unterstreichen den Ausbaubedarf. Architekt Kloess präsentierte den Räten das
Ergebnis der Entwurfsplanung für den Erweiterungsbau. Damit ist ein sehr detaillierter
Planungsstand erreicht. Die Kosten sind in diesem Planungsschritt um rund
276.000 € (+ 3,7 %) auf 7,5 Mio € gestiegen. Der Umbau im Bestand wird mit rund
1,7 Mio € zu Buche schlagen. Ein solches Jahrhundertprojekt kann eine Gemeinde
wie Limbach nur mit guter Förderung bewältigen. Den Löwenanteil soll die
Schulbauförderung leisten. Allerdings wurde auf Anfrage des Bürgermeisters die
entsprechende Vergabesitzung in den Herbst verschoben. Zum 01. Februar wird die
Gemeinde einen Förderantrag an den Gemeindeausgleichstock stellen. Die in Kürze
bereitstehenden Modernisierungsmittel für Schulen sollen für Sanierungen im
Bestand bei der  Finanzierung weiterhelfen. Die Fachplaner stellten das Ergebnis ihrer Gewerke vor.
Nachbesserungen wird es nach dem Willen des Gremiums noch für Be- und
Entlüftung der Klassenzimmer geben, die über das zentrale Lüftungsgerät für die
Mensa erfolgen kann. Bei unterschiedlichen Nutzungszeiten macht dies Sinn. Die
Kosten hierfür belaufen sich auf 89.000 €. Offen ist noch die Frage der Art der
Fenster. Der Architekt wird hierzu eine Entscheidungsgrundlage erarbeiten. Der
Gemeinderat erklärt sich nach eingehender Beratung mit dem vorgestellten
Entwurf bei einer Enthaltung einverstanden. Somit kann nun die
Genehmigungsplanung erfolgen.

Erfreulicherweise gingen zu Jahresende einige Spenden ein, die der Grundschule und den
Feuerwehren zugutekommen. Dank und Beifall des Gemeinderats gab es für die
Spender.

Die Firma Alexander Hemberger GbR aus Heidersbach betreibt seit 2011 eine Biogasanlage in
Heidersbach. Der Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung wird nun
erforderlich, da ein zweites Blockheizkraftwerk in einem Container erstellt
werden soll. Dies wird mit den erforderlichen Umbauten und Umnutzungen eine
flexiblere und bedarfsgerechtere Stromerzeugung ermöglichen und für das
Wärmenetz in Heidersbach mehr Versorgungssicherheit garantieren. Bauamtsleiter
Uwe Grasmann stellte das Projekt vor. Alexander Hemberger ergänzte die
Ausführung. Die schalltechnische Untersuchung hat den Nachweis erbracht, dass
unter Beachtung der Auflagen die Anforderungen zum 

 Schallimmissionsschutz eingehalten werden. Zusätzlich wird im Interesse der Anwohner ein Schalldämpfer
beim Gebläse eingebaut. Bei einer Enthaltung erteilte der Gemeinderat sein
Einvernehmen.

Eine beantragte Duldung eines Anbaus an einem Mobilheim in Krumbach, der über die Baugrenze des
Bebauungsplans Mühlwiesen hinausreicht, wurde einstimmig abgelehnt. Ansonsten
fanden alle weiteren Bauanträge die Zustimmung der Räte.

Für die auf eigenen Wunsch zu Jahresende aus dem Reinigungsteam der Schule am Schlossplatz
ausgeschiedene Stefanie Krahn wird Frau Zelije Sheneraj aus Limbach nachrücken.
Die Zustellung des Amtsblatts in Heidersbach wird ab März Roswitha Schulz
übernehmen. Jahrzehntelang hat dies äußerst zuverlässig Frau Hildegard Rhein
getan.

Mit Verweis auf die Klausursitzung des Gemeinderats zum Haushalt 2018 und des am 01. März
eingeschobenen Sitzungstermins zur Vergabe der Arbeiten am neuen
Feuerwehrgerätehaus endete die Sitzung.


 

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Muckentaler Straße 9
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Fax: 06287 9200-28
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