Gemeinde Limbach

Seitenbereiche

Kontrast:

Schriftgröße:

Schriftgre

Volltextsuche

Seiteninhalt

Aus der Arbeit des Limbacher Gemeinderates

Betrieb der Erdaushubdeponie durch die Gemeinde endet; Haushalt 2017 mit überwiegend positiver Entwicklung; Auftragsvergaben
Nach der Sommerpause hatte der Limbacher Gemeinderat ein strammes Programm zu absolvieren, das aber zügig abgearbeitet werden konnte.
Die Gemeinde Limbach hat im Rahmen der Anhörung zu der im nächsten Schuljahr geplanten Einrichtung von Gemeinschaftsschulen in Eberbach und Buchen keine Einwendungen.
Auf der Grundlage von Verträgen mit der vormaligen Firma Trost und der heutigen Firma Creaton betreibt die Gemeinde seit 2004 eine Erddeponie auf Gemarkung Heidersbach. Die Gemeinde hat die Verfüllung der Tongrube für das Abbauunternehmen übernommen. Die Zusammenarbeit mit Trost bzw. Creaton funktioniert bis heute nahezu reibungslos. Private und Firmen war somit die Möglichkeit eröffnet auf kurzem Weg und kostengünstig Erdaushub abzulagern. Die Vorlage eines Vertragsentwurfs durch Creaton zur Anpassung des bestehenden Vertrages hat nach umfassender Prüfung und Gesprächen mit dem Landkreis und der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWN) ergeben, dass der neue Vertragsentwurf nicht akzeptiert werden kann. Die Gemeinde kann den Betrieb damit nicht dauerhaft fortsetzen. Wachsende kaufmännische, steuerliche und technische Risiken im Betrieb der Erddeponie sowie die beschränkten personellen Ressourcen sind neben den unüberwindbaren rechtlichen Hürden ausschlaggebende Gründe für einen Ausstieg der Gemeinde. Mit Hilfe von Fachbüros gilt es einen geordneten „Schnitt“ mit der Firma Creaton vorzubereiten. Der Gemeinderat stimmte nach eingehenden Beratungen der Kündigung zu Jahresende zu.
Gute Kunde kam vom Kämmerer Klaus Rhein, der über die Haushaltsentwicklung 2017 informierte. Die Gewerbesteuereinnahmen liegen mit rund 650.000 € wiederum deutlich über dem Ansatz. Auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer entwickelt sich aufgrund der guten Konjunktur und Beschäftigung weiterhin positiv. Mit 175.000 € mehr rechnet der Kämmerer in diesem Jahr. Dagegen stehen allerdings auch gestiegene Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude (+ 54.000 €), die Ausstattung der Feuerwehren (+ 7.000 €) und für Lehr- und Unterrichtsmittel für die Schulen (+ 10.000 €). Auch die Betriebskostenzuschüsse an die Kindergärten und Vereine sind gestiegen (+ 23.000 €). Durch die verbesserte Ertragssituation konnten alle Investitionskostenzuschüsse im Ergebnishaushalt untergebracht werden (+ 60.000 €). Die Umsetzung der neuen Entgeltordnung schlägt bei den Personalkosten mit 30.000 € Mehraufwand zu Buche. Das ordentliche Ergebnis verbessert sich nach derzeitigem Stand um 440.000 € auf 840.000 €. Im Finanzhaushalt wurden die zahlreichen laufenden und abzurechnenden Investitionen sowie alle künftigen Planungen auf ihre Kostenentwicklung untersucht und hierüber informiert. Das größte Projekt ist die Ertüchtigung der Kläranlage in Limbach im Einlaufbereich. Der Erwerb von Containern für zwei Klassenzimmer an der prosperierenden Schule am Schlossplatz mit Stellfläche und Anschlüssen, ist ebenso, wie die Ertüchtigung der Straßenbeleuchtung in der Ringstraße und Krumbacher Straße im Zusammenhang mit der Breitbandverkabelung, ein neues Projekt im Haushalt. Da hilft es bei der Finanzierung auch, dass einige Bauplätze veräußert werden konnten. Die Hoffnung besteht, dass sich die geplante Kreditermächtigung von 695.000 € weiter reduziert.
Nach Bewilligung aus einem Sondertopf des Gemeindeausgleichstocks für kommunale, energetische Maßnahmen kann das Limbacher Rathaus noch in diesem Jahr an die Heizzentrale der Schule angeschlossen werden. Damit wird die alte Ölheizung im Rathaus überflüssig. Das Büro Willhaug aus Mosbach zeichnet für die Planung und Bauleitung verantwortlich. Die Aufträge aus beschränkter Ausschreibung gehen für den Tiefbau an die einheimische Firma Kispert Bau (14.821 €) und für die Heizung an die Firma Ruf Gebäudetechnik aus Kleinheubach (34.633 €).
Der Gemeinderat genehmigte sowohl diese, mit den Fraktionsspitzen abgestimmte Eilentscheidung, als auch die Befestigung für die Schulcontainer, die die Firma HF-Bau aus Balsbach zügig umgesetzt hat. Die Kosten liegen bei rd. 16.000 €). Mit dem gewählten Standort kann der Park- und Festplatz aufrechterhalten werden und der gefahrlose Abstand zum Sportplatz ist gewahrt.
Im Rahmen des Straßenunterhaltungsprogramms 2017 wird ein besonders stark in Mitleidenschaft gezogenes Teilstück des Mühlwegs in Heidersbach grundlegend saniert.
Bei der dringend gebotenen Ersatzbeschaffung für den Caddy des Bauhofs fiel die Wahl aus 6 Angeboten auf den Mercedes Citan. Auch über den Vorschlag ein Elektrofahrzeug zu beschaffen wurde diskutiert. Da auch schwere Lasten transportiert werden und wegen des deutlichen Mehrpreises entschied man sich mehrheitlich für ein Fahrzeug mit Benzinmotor.
Unter den Baugesuchen, die Bauamtsleiter Uwe Grasmann vorstellte, war auch der Antrag auf Neubau einer Feuerwehrgarage beim alten Schulhaus in Krumbach. Hans Stetter ist hier der planende Architekt.
Am 27. Februar 2018 findet im Dorfgemeinschaftshaus in Limbach im Rahmen des Gesundheitsdialogs der Neckar-Odenwald-Kliniken eine öffentliche Veranstaltung statt, in die Chefärzte, der Geschäftsführer und Landrat Dr. Brötel das Leistungsspektrum der Kliniken vorstellen.
Mit einem aktuellen Bericht über die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge in der Gemeinde Limbach schloss der Bürgermeister die Sitzung.

Weitere Informationen

Kontakt

Gemeinde Limbach
Muckentaler Straße 9
74838 Limbach
Fon: 06287 9200-0
Fax: 06287 9200-28
E-Mail schreiben

Öffnungs- zeiten

Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwoch
14:00 Uhr bis 18:00 Uhr